B2B Social Media Marketing –
SMM für Unternehmen

Social Media Marketing im B2B Bereich ist für viele Unternehmen noch immer ein Problem. Sei es das Misstrauen gegenüber diesem Marketinginstrument, die mangelnde Konstanz oder einfach das fehlende Know-How. Jedoch ist die Notwendigkeit und der Erfolg bei richtiger Umsetzung nicht mehr zu ignorieren. Unternehmen in den sozialen Medien – das musst du darüber unbedingt wissen.

Alle Social Media Icons im Überblick

Inhaltsverzeichnis:

I. B2B Social Media – was ist das

B2B Social Media Marketing ist ein regelmäßiges Teilen von Inhalten und Informationen über das Unternehmen mit der Zielgruppe. Der Unternehmensauftritt in den Sozialen Medien fördert die Bindung potenzieller und bereits bestehender Kunden mit dem Unternehmen und sorgt so für die Markenbekanntkeit und steigende Umsätze. Außerdem kann dadurch die Attraktivität für Mitarbeiter verbessert werden.

II. Warum Social Media im B2B wichtig ist

Social Media erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit, selbst im B2B Bereich. Und das zurecht, denn durch das Social Media Marketing (SMM) profitieren Firmen von einem zusätzlichen Marketingkanal. Neben der Bekanntheit werden auch neue Zielgruppen angesprochen, welche sich auf der entsprechenden Plattform bewegen.

Mit gezielten Inhalten wird die Followerschaft informiert und auf dem neusten Stand gehalten. Das können beispielsweise Erklärungen zur Produktnutzung sein oder die Einführung neuer Modelle.

Zusätzlich können Unternehmen mit einem Blick hinter die Kulissen die Transparenz steigern. Das ist wichtig, da sich immer mehr Menschen dafür interessieren wie die Produkte, die sie kaufen, hergestellt werden – das schafft Vertrauen.

Auch die direkte Kommunikation mit der Zielgruppe darf nicht vernachlässigt werden. So kann sich das Unternehmen z.B. durch direktes Feedback weiter verbessern, eine Community und dadurch einen loyalen Kundenstamm aufbauen.

Stichwort loyaler Kundenstamm – es liegt nahe, dass dadurch auch der Umsatz gesteigert werden kann.

Statistik der B2B Social Media-Nutzung 2021
97,2% der 431 befragten B2B Unternehmen nutzen Social Media

III. Welche Social Media Plattform für B2B

Es gibt inzwischen viele verschiedene Social Media Plattformen, welche davon die beste ist kann pauschal nicht gesagt werden.

Kanäle wie Xing und LinkedIn sind dabei aufgrund des beruflichen und Fachthematischen Fokus sehr beliebte B2B Plattformen. LinkedIn registrierte dabei 2021 in etwa 196 Millionen Nutzer in Europa, 16 Millionen davon aus der DACH-Region.

Der Konkurrent Xing hingegen, verweist 20 Millionen Nutzer im deutschsprachigen Raum. Beide Plattformen werden gezielt für die Mitarbeiterakquise genutzt.

Facebook ist mit 2,91 Milliarden monatlicher Nutzer weltweit, die größte Social Media Plattform (Stand: 01/2022). Facebook ist Bestandteil des Metaverse und ist aufgrund der Kommentare ein sehr interaktionsstarker Social-Media-Kanal. Auch Facebook Gruppen erfreuen sich noch immer sehr großer Beliebtheit, sei es eine lokale- oder eine Fangruppe oder auch Gruppen für spezielle Interessen. Es können Text-, Bild- und Videobeiträge veröffentlicht werden.

Instagram, welches mittlerweile zu Meta gehört ist eine schnelllebigere Plattform mit einer höheren Chance auf Viralität. Instagram wird hauptsächlich als Bild- und Videoplattform genutzt und hat eine hohe Anzahl an Storyviews. Instagram ist ein aktueller Social-Media-Kanal, welcher schnell auf Trends reagiert und adaptiert.

facebook oder instagram für b2b social media die Gegenüberstellung

TikTok ist die schnelllebigste Social Media Plattform überhaupt. Der ausschließliche Videocontent wird im Vollbildschirmerlebnis dargestellt und konsumiert. TikTok biete zudem die stärkste organische Reichweite und lebt eigentlich nur von Trends. Die Nutzer dieses sozialen Mediums sind überwiegend eher jung, jedoch finden sich auch über 30-jährige auf TikTok, das sind immerhin 30%.

Pinterest – die Online-Pinwand der Socials. Beim Erstellen des Pinterest Profils wählt man seine Interessen aus, aus diesen entsteht dann die Pinwand. Der Unterschied zu anderen Sozialen Plattformen ist, dass mehrere Inhalte zeitgleich auf dem Bildschirm zu sehen sind und die Fotos in der Google Suche erscheinen. Bilder sind dabei im Fokus von Pinterest, wobei sich auch „How-To- oder DIY Sammlungen“ finden. Inhalte werden gespeichert, um sie später erneut anzusehen, somit ist dieses Medium das langlebigste von allen.

Jede dieser Plattformen hat ihre Vorteile. Dabei muss sich auch nicht für eine davon entschieden werden, ganz im Gegenteil, es empfiehlt sich ein B2B Social Media Profil auf jeder Plattform zu erstellen, vorausgesetzt es macht Sinn. Es ist abhängig davon, welche konkrete Strategie verfolgt wird.

IV. B2B Social Media Marketing Strategien

Eine Strategie für ein erfolgreiches B2B Social Media Marketing ist entscheidend. Die richtige Strategie ist der Fahrplan zum Erreichen der gesetzten Marketingziele und zur Erfolgskontrolle. Ohne sie kann keine Entscheidung getroffen werden, ob das Vorhaben etwas gebracht hat oder nicht. In der Regel sind die Markenaufmerksamkeit und das Generieren von Neukunden, sowie Mitarbeiter gängige Ziele.

Eine SMM Strategie kann z.B. das Social Selling sein, das ist vereinfach gesagt nichts anderes als das Verkaufen auf Social Media. Dabei tritt das Unternehmen mit den potenziellen Kunden in Kontakt, baut Beziehungen auf und generiert dadurch Verkäufe. So viel zur Theorie. Doch auch die Praxis bestätigt den Erfolg von Social Selling, so werden nicht nur neue Vertriebschancen eröffnet, sondern auch die Verkaufswahrscheinlichkeit deutlich erhöht. Selbst wenn der potenzielle Kunde aktuell keinen Bedarf hat, hat er die Marke im Hinterkopf und erinnert sich im Falle einer Kaufentscheidung daran.

Zudem gibt es das Thought Leadership – eine Person oder Unternehmung mit großer Expertise in einem Fachbereich. Man gibt Antworten auf Fragen, die noch nicht gestellt wurden und beantwortet die Fragen, welche die Zielgruppe stellt. Dadurch kann man sich als Experte etablieren und wird Anlaufstelle zur Problemlösung. Das steigert die Bekanntheit und Autorität in der Branche und ermöglicht den Kontakt zur Zielgruppe, ohne zu werben. Zu alledem ist die Person oder das Unternehmen attraktiv für Arbeitnehmer, Arbeitgeber oder Kooperationspartner.

Unternehmen suchen sich schon lange nicht mehr ihre Angestellten aus – Arbeitnehmer suchen sich die Firma aus. Die Marketingstrategie, welche dem entgegenwirken soll, ist das Employer Branding. Mit der zu deutsch „Arbeitgebermarkenbildung“, versuchen sich Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, dadurch Mitarbeiter zu gewinnen und sie dann langfristig zu binden.
Dabei gibt es das äußere Employer Branding, dieses unterstützt die Mitarbeitergewinnung. Das innere Employer Branding hingegen, verfolgt das Ziel der Bindung des Mitarbeiters an das Unternehmen, sowie die Produktivitäts- und Effektivitätsoptimierung.

Eine ebenso verbreitete Marketingstrategie für das B2B Social Media Marketing sind Erfolgsgeschichten und Testimonials. Durch das Teilen dieser Inhalte fühlen sich die Menschen eingebunden und unterhalten – wir Menschen lieben es unterhalten zu werden. Anhand von Testimonials oder auch Referenzen, kann das Unternehmen seine Expertise widerspiegeln und Vertrauen zu künftigen Kunden aufbauen. Es sollte jedoch zuvor mit dem Kunden abgeklärt werden, ob dieser mit der Veröffentlichung einverstanden ist.

 

Es kommt jedoch ganz darauf an, welche Ziele die Unternehmung verfolgt und welche Social Media Plattform am besten dafür geeignet ist. Aber eins steht fest, egal ob Recruiting, Markenbekanntheit, Imageaufbau oder die Umsatzsteigerung, mit Social Media Marketing im B2B kann es erreicht werden.

Gerne beraten und unterstützen wir als Social Media Marketing Agentur bei der Umsetzung aller Maßnahmen.

V. Unterschiede zwischen privaten- und B2B Social Media

Ist die private Social Media Nutzung dasselbe wie die B2B Social Media Nutzung? Nun ja – nicht ganz. Die Unterscheidung liegt im Grunde darin, dass SMM im B2B spezifische Strategien verfolgt, um die Marketingziele zu erreichen. Beim privatgenutzten Profil kann prinzipiell alles geteilt werden was man möchte, wohingegen man beim Business-to-Business Account überwiegend an thematischen Content gebunden ist.

Das Wichtigste und die Schwierigkeit beim B2B Social Media Marketing, und das vergessen viele, ist – Menschen folgen Menschen! Konkret ist es daher wichtig, dem Unternehmen ein Gesicht zu geben. Das kann der Geschäftsführer selbst oder auch ein anderer Funktionär im Unternehmen sein.

Der Grund dafür ist folgender: Der Instagram Algorithmus z.B. erkennt mittlerweile Bildinhalte und kann diese entsprechend auswerten. Bilder mit Gesichtern werden demnach um ein vielfaches besser ausgespielt – sprich, der Content wird mehreren Menschen vorgeschlagen. Folglich, höhere Reichweite, mehr Bekanntheit oder mehr potenzielle Kunden und Mitarbeiter.

VI. Tipps für die Social Media Nutzung von Unternehmen

Allen voran steht das konstante und regelmäßige veröffentlichen von Inhalten. Idealerweise sollte man täglich auf dem B2B Social Media Account posten. Das hilft den Marketingzielen ungemein, da die Zielgruppe immer und immer wieder mit der Marke konfrontiert wird.

Ein weiterer wichtiger Tipp für die Social Media Nutzung bei Unternehmen, ist die Contentplanung. Poste nicht frei schnauze, sondern mach dir Gedanken und finde einen roten Faden, der den gesamten Social Media Auftritt und die Professionalität des Unternehmens unterstreicht. Ein gut strukturierter Contentplan ist ein Muss – wann wird was gepostet.

Außerdem sollte das B2B Social Media Profil mit anderen Profilen interagieren. Sei es das Kommentieren, Teilen oder Liken von Inhalten, das vernetzt nicht nur mit potenziellen Kooperationspartnern, sondern erregt auch Aufmerksamkeit, fördert also die Bekanntheit und Reichweite.

Nutze aktuelle Trends und lass deine Expertise einfließen. Das können zum Beispiel Neuerungen oder Gesetzesänderungen sein, die deine Branche betreffen.

Zu guter Letzt: ein B2B Social Media Profil ist kein Werbeplakat! Vermeide ständiges werben oder promoten von deinen Produkten oder Dienstleistungen – Menschen kaufen nicht weil man es ihnen sagt, sondern kaufen, weil sie es wollen. Gutes B2B Social Media Marketing lebt von hochwertigen und qualitativen Inhalten in Form von Aufklärung, Unterhaltung und Informationen. Natürlich können hin und wieder Kaufanregungen veröffentlicht werden, dabei empfehlen wir, dass diese nur ca. 10% der gesamten Contentstrategie ausmachen.

Fazit zum Social Media Marketing im B2B:

Noch immer wird Social Media von vielen Unternehmen vernachlässigt und dadurch enormes Potenzial vergeudet. Der Trend ist klar, Unternehmen müssen in den sozialen Netzwerken präsent sein, sind sie das nicht, werden sie in Zukunft große Probleme haben. Sämtliche Unternehmerische Ziele werden online besser und effizienter erreicht – vor allem sind sie messbar. Daher ist es jetzt an der Zeit, in B2B Social Media Marketing zu investieren.

Die leXpro Media GmbH hilft bei einer nachhaltigen und erfolgreichen Etablierung von Unternehmen auf Social Media.